Der Maibockanstich: Ein Höhepunkt des Münchner Bierjahres
Der Maibockanstich ist eines der wichtigsten traditionellen Feste im Münchner Bierjahr und findet heuer nach dreijähriger Pause endlich wieder am 25. April statt. Schauplatz dafür ist wie gewohnt der imposante Festsaal des Hofbräuhauses am Platzl im Herzen der Münchner Altstadt und der Star des Festes ist der HB Maibock, ein untergäriges Starkbier, das im bayerischen Frühling einfach nicht fehlen darf. Wir von KIEM lassen es uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen und sind auch heuer wieder mit am Start!
Was ist das Maibockfest?
Als Inhaber des Hofbräuhauses, lädt der bayerische Finanzminister jedes Jahr zum Maibockfest ein. Das Highlight des Events ist der zeremonielle Anstich des Maibockfasses, der zugleich auch als Würdigung des ältesten Bockbiers Münchens gilt. Natürlich ist der Maibockanstich auch Gelegenheit die deutsche und besonders die bayrische Prominenz aus Politik, Sport, Medien und mehr beim sogenannten „Derblecken“ komödiantisch mal so richtig durch die Mangel zu drehen.
Traditionell nehmen rund 700 Gäste am Kultfest teil, darunter Prominente aus den verschiedensten Sparten und schon seit Jahrzehnten haben auch wir von KIEM die Ehre und das Vergnügen, Teil dieser illustren Gästeliste zu sein.
Die Geschichte des Maibocks
Bockbier gilt heute als typisch süddeutsches Bier, hat seinen Ursprung aber in der Stadt Einbeck in Niedersachsen. Im Mittelalter wurde in dieser Gegend ein besonderes Bier gebraut, das selbst von den wichtigsten Persönlichkeiten des mittelalterlichen Europas geschätzt wurde und als Luxusgut galt. Damit die kostbare Ware die Exportfahrten auch unverdorben überstehen konnte, zielten die Braumeister auf eine höhere Stammwürze und somit auf einen höheren Alkoholgehalt ab.
Auch in München erfreute sich diese Bierstilistik großer Beliebtheit und war in Anlehnung an ihren Entstehungsort schon als Bockbier bekannt. 1614 wurde der Braumeister Elias Pichler aus Einbeck im Münchner Hofbräuhaus angestellt und der Grundstein für das älteste Bockbier Münchens war gelegt.
Was bedeutet der Maibock für KIEM?
Der Maibockanstich ist für uns bei der KIEM neben dem Oktoberfest sicherlich eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr, mit der wir viele unvergessliche Erinnerungen verbinden. Kaspar Kiem hatte zum Beispiel 2003 die Ehre, das 200-Liter-Fass, den so genannten Hirschen, auf der Bühne selbst anzustechen. Diese Aufgabe ist normalerweise dem bayerischen Finanzminister vorbehalten, der jedoch wegen einer Verabredung mit dem bayerischen Ministerpräsidenten abwesend war. Außerdem schenke man uns im selben Jahr einen Humpen, den legendären 10-Liter-Krug von HB München. Und im Jahr 2007 erhielten wir anlässlich unserer 40-jährigen Zusammenarbeit die goldene HB-Ehrennadel als weltweit größter Kunde von HB München.
Der HB Maibock ist einer der hellsten Sterne in unserem Sortiment. Es ist Münchens ältestes Bockbier, erstmals 1614 gebraut, bernsteinfarben, mit cremigem Schaum und einem barocken Aroma von hellem Röstmalz. Der Geschmack ist strukturiert, mit einem zarten Hauch von Hopfen. Ganzjährig unter dem Namen HB Urbock im 20-Liter-Fass erhältlich.